Nachdem wir gestern einen langen (und erfolgreichen :-)) ) Shopping-Tag hinter uns gebracht hatten, haben wir uns abends dazu entschlossen, in ein Motel zu fahren, dass nicht sehr weit vom Outlet-Center entfernt und gleichzeitig in Richtung unseres neuen Ziels liegt.
Da wir im Vorfeld nur Gutes von den großen Motel-Ketten gehört hatten ("...das Preis-Leistungs-Verhältnis ist da super..."), sind wir dann mal in freudiger Erwartung zu einem "Motel 6" gefahren. Leider mussten wir feststellen, dass dies überhaupt nicht zutraf (jedenfalls nicht für das Motel, in dem wir waren). Es war dreckig, laut und einfach nur ungemütlich. Zudem war es nicht deutlich günstiger, als die Motels, in denen wir vorher waren.
(Kleiner Tipp am Rande für alle, die mal in den USA ein Motel suchen: Die kleinen, familiengeführten Motels sind deutlich schöner und sauberer und in der Regel auch nicht wirklich teurer als die großen Ketten. Außerdem gibts da auch meistens noch ein kleines Frühstück.)
Da es im Motel 6 kein Frühstück gab, seht ihr hier unser reichhaltiges Mal aus dem Supermarkt :-P (Das Motel selber haben wir übrigens nicht fotographiert, weil wir es so scheiße da fanden, dass wir absolut keine Lust dazu hatten, an diesen Dreckladen erinnert zu werden
:-P )
Nachdem wir das Motel 6 in aller Frühe fluchtartig verlassen hatten, haben wir uns auf den Weg nach Newport, Rhode Island gemacht...
Hier seht ihr die Brücke, die wir an diesem Tag 3 Mal (ungeplant) überqueren durften, weil die Nina sich geweigert hat, auf das Navi zu hören bzw. die Ansagen richtig zu deuten ;-) Wäre ja auch nicht weiter schlimm gewesen, wenn wir nicht pro Überfahrt $4,00 Maut hätten zahlen müssen :-P
Diese Stadt hat die höchste Konzentration kolonialer Häuser in den USA. Grund hierfür ist, dass nach dem Unabhängigkeitskrieg gerade mal Geld zum Aufräumen, nicht aber für den Wiederaufbar da war, wodurch über 200 Häuser aus der Kolonialzeit überlebt haben.
Hier seht ihr nun eine paar Bilder, die wir in dieser wirklich sehr, sehr schönen kleinen Stadt gemacht haben...
Ein weiteres Highlight in Newport sind die Mansions, die sich die Superreichen - der so genannte Geldadel - vor allem im 19. Jahrhundert erbaut haben (u.a. die Astors). Diese Häuser sind den königlichen Palästen Europas nachempfunden und können ab 24 $ je Mansion besichtigt werden. Da uns das allerdings ein bisschen zu viel war, haben wir uns die Häuschen nur von außen angeguckt. Weil es mal wieder ein bisschen wärmer war, sind wir die Mansions - ganz nach amerikanischem Vorbild - mit dem Auto abgefahren und haben die Fotos im Fahren gemacht. Der Betrachter möge uns die Paparazzi-Qualität verzeihen ;-)
Als wir uns abends ein Motel gesucht haben, wurde es nochmal abenteuerlich. Da am Montag Labour Day ist - ein Feiertag, der das offizielle Ende des Sommers einleutet - hatten wir arge Probleme, ein Motel zu einem vernünftigen Preis zu bekommen. Nachdem wir in gefühlt 20 Motels gefragt haben und uns lediglich Zimmer für 180 $ und mehr angeboten wurden, hatten wir in einem kleinen Örtchen namens Westerly doch noch Glück. Das Motel Ambassador ist ein gemütliches, familiengeführtes Motel mit richtig schönen Zimmern.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen